Fremdkapital ohne Bank, durch Investoren oder per Crowdfunding.

Für jeden Gewerbetreibenden stellt sich beizeiten die Frage, welche Optionen verfügbar sind, um Fremdkapital ohne Darlehen von der Bank zu erhalten. Neben der Möglichkeit, Investoren zu akquirieren, bietet es sich neuerdings auch an, eine Crowdfunding-Kampagne zu starten.

Allerdings besteht bei Crowdfunding die Herausforderung auch darin, das jeweilige Finanzierungsprojekt so zu präsentierten, dass sich spontan eine größere Anzahl von Privatpersonen findet, die sich finanziell mit eher kleineren Beträgen am Vorhaben beteiligen. Denn ansonsten kommt es zur Unterfinanzierung und das Crowdfunding-Projekt scheitert.

Deshalb sollte auch weiterhin die klassische Möglichkeit, einen oder wenige größere Investoren zu finden, die sich mit einem entsprechend hohen Geldbetrag beteiligen, im Fokus des kapitalsuchenden Unternehmers bleiben.

Wobei es vor allem für kleinere Unternehmen in der Praxis schwierig ist, Kontakte zu entsprechenden Investoren zu finden. Das Internet kann hier eine sinnvolle Unterstützung bieten, denn online ist es möglich, sich aussagekräftig mit seinem Vorhaben zu präsentieren, um geeignete Investoren auf sich aufmerksam zu machen.

Für diesen Zweck existieren zahlreiche Kontaktplattformen, die genau das realisierbar machen. Eine dieser Websites ist Kredit-Markt.eu. Dieses Portal ist bereits seit über vier Jahren erfolgreich online und hat in dieser Zeit zahlreiche Kontakte zwischen kreditsuchenden Selbstständigen und privaten Investoren ermöglicht.

Vor allem zeichnet sich diese Option auch dadurch aus, dass die Nutzung sehr einfach und ohne großen Aufwand möglich ist. Somit erhalten viele Gewerbetreibende aus den unterschiedlichsten Branchen hierüber die Optionalität, ihr Projekt erfolgreich zu präsentieren, um somit unmittelbar Kontakt zu Investoren, schwerpunktmäßig aus dem deutschen Sprachraum, zu erhalten.

Zu diesem Zweck füllt der jeweilige Nutzer ein Online-Formular aus, in dem sein Vorhaben anschaulich definiert wird. Aus diesen Angaben entsteht dann ein Inserat, das auf dem besagten Portal publiziert wird. Interessierte Investoren, die auf die jeweilige Anzeige aufmerksam werden, können dann direkten Kontakt zu dem Inserenten per E-Mail aufnehmen.

Wie bereits zu Anfang des Textes erwähnt, besteht aber auch die Möglichkeit, per Crowdfunding bzw. Crowdinvesting ausreichend viel Fremdkapital einzusammeln, um die entsprechende Finanzierung erfolgreich tätigen zu können. Bei solchen Kampagnen ist der Aufwand allerdings merklich größer. Der Kapitalsuchende muss sein Vorhaben nämlich wesentlich marketinglastiger und umfangreicher präsentieren, denn bei der Schwarmfinanzierung sind die Geldgeber keine professionellen Investoren, sondern Privatpersonen, die bereit sind, ihr Kapital für den jeweiligen Zweck zu investieren.

Allerdings ist hierzu ein Konzept nötig, das die Zielgruppe erfolgreich anspricht und überzeugt. Diese Herausforderung bietet jedoch auch einen zusätzlichen Nutzen. Denn eine Crowdfunding-Kampagne ist im Prinzip wie eine Feldstudie, die zeigt, ob sich Konsumenten bzw. potenzielle Kunden überhaupt von dem gewerblichen Projekt positiv angesprochen fühlen oder eher nicht.

Wer z. B. Kapital benötigt, um ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung anbieten zu können, aber mit seiner Crowdfunding-Aktion scheitert, sollte sich gründlich überlegen, ob das jeweilige Angebot überhaupt erfolgreich vermarktet werden kann oder nicht.