Crowdinvesting: über Crowd und Investing

Bei den Begrifflichkeiten fängt es beim Thema Crowdinvesting oft schon an. Nur zu gerne wird Crowdinvesting mit Crowdfunding verwechselt, doch das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, auch wenn die Grundlagen der Crowd ähnlich sind bei beiden Arten der Finanzierung von Projekten.

Was Crowdinvesting ist


Während beim Crowdfunding Geld für bestimmte Projekte gegeben wird, und der Geldgeber dann symbolische Geschenke für seine Investition erhält, zum Beispiel in ein neues Album, ein Buch, einen Film oder ein anderes Projekt, sieht das Investing über die Crowd ganz anders aus.

Beim Crowdinvesting wird in ein Unternehmen, oftmals in Startup, oder in bestimmte Projekte eines bestehenden Unternehmens investiert. Für diese Investition erhalten die Geldgeber dann nicht irgendwelche netten Geschenke, sondern sie sind an dem Vorhaben, in das sie investieren, beteiligt.

Das heißt: hat ein solches Projekt, dass über die Crowd finanziert wird, Erfolg, zahlt sich dies für die Geldgeber in barer Münze aus. Immer mehr Anleger haben das Crowdinvesting mittlerweile für sich entdeckt, in Zeiten sehr niedriger Zinsen für Spareinlagen bietet diese Anlageart eine durchaus gewinnbringende Alternative zur normalen Kapitalanlage.

Crowdinvesting als Alternative zur Bankfinanzierung


Auch für die Kapitalsuchenden selbst, also die Startups und die Unternehmen, ist diese Finanzierungsform eine Alternative, zur sonst meist üblichen Bankfinanzierung. Da bei Startups eine Finanzierung über Eigenmittel kaum möglich ist, die Aufnahme von Bankdarlehen durch die junge Unternehmensgeschichte noch schwierig ist, bietet sich das Crowdinvesting als optimale Lösung an, um eine Unternehmensfinanzierung auf die Beine zu stellen.

Bei der Rendite (fast) keine Grenzen nach oben

Für Anleger wie für Startups bietet diese Form der Fianzierung zahlreiche Vorteile. Bei einem Erfolg des finanzierten Projektes oder Unternehmens, können die Anleger mitunter eine sehr viel höhere Rendite erhalten, als es derzeit bei Geldanlagenarten wie zum Beispiel dem Festgeld der Fall ist. Wer hier den richtigen Riecher und das richtige Händchen beweist, der kann mit dieser Art der Kapitalanlage eine Menge Geld verdienen.

Nach oben hin ist der Rendite hier fast keine Grenze gesetzt. Erwischt man beim Crowdinvesting ein Unternehmen bzw. ein Startup, das später aufgrund der Finanzierung über die Crowd einen großen Erfolg haben wird, profitiert natürlich auch der Geldgeber, der sich bei der Projektfinanzierung beteiligt hat. Doch nur Gold ist dann doch nicht immer alles, was glänzt, diese Anlageart birgt natürlich auch Risiken, die nicht verschwiegen werden sollten.

Wo die Risiken bei dieser von Investment liegen


Doch auch der andere Fall ist möglich: es wird eine Investition über die Crowd getätigt, und aus der Nummer, dem Startup oder dem Projekt wird dann nichts. Dies kann passieren, dies passiert nicht selten und es gehört zum Risiko des Anlegers dazu, wenn er sein Geld auf diese Art und Weise anlegt.

Klappt es nicht mit dem geplanten Projekt oder dem Startup, obwohl eine volle Finanzierung über das Crowdinvesting erfolgt ist, sieht der Geldgeber, und damit der Anleger, in die Röhre. Sein Geld ist weg, die mögliche Rendite hat sich als ein Luftschloss erwiesen. Dies muss nicht bei jedem Projekt geschehen, dies zeigt die Erfolgsgeschichte dieser Anlageart. Aber es kann geschehen, und dessen sollen sich die Anleger immer bewusst sein.

Hierdurch Startups voranbringen


Dennoch ist das Crowdinvesting eine sehr gute Möglichkeit, Geld zu investieren, das man nicht irgendwann wieder benötigt, und damit innovative Startups voranzubringen, um an deren möglicher Erfolgsgeschichte mitzuschreiben.