Donald Trump Biografie

Kein Kandidat löst im Rahmen der Präsidentschaftswahlen derart viel mediale Aufmerksamkeit aus wie Donald Trump, dessen Engagement zahlreiche Amerikaner einerseits fasziniert andererseits erschüttert.
donald trumpDer im Jahre 1946 geborene Trump verfügt über deutsche Wurzeln.

Sein Großvater Friedrich Trump stammte einst aus einem rheinland-pfälzischen Dorf und wanderte nach Amerika aus, um im Klondike ein kleines Vermögen aufzubauen.

Trumps Vater Fred Trump engagierte sich wie sein Sohn im Immobilienbusiness und konnte ein umfangreiches Vermögen aufbauen. Auf diesem Vermögen baute Donald Trump nicht zuletzt auf und engagierte sich schon sehr früh im Immobiliengewerbe.

Wie Trump sein Vermögen aufbaute


Trump ist nicht umsonst als Immobilientycoon bekannt, wobei es ihm nicht an Selbstbewusstsein mangelte. Eines seiner bekanntesten und erfolgreichsten Bauwerke ist der nach ihm benannte Trump Tower, doch erbaute er auch diverse Geschäftszentren, Hotels und anderes.

Doch ist Trump nicht nur durch Immobilien reich geworden. Gleichfalls bekannt wie profitabel war auch die von Trump moderierte Reality Show "The Apprentice", durch die er Bekanntheit und Geld gewinnen konnte.

Ebenso aus Prestigegründen schrieb er insgesamt fünf Bücher, in denen er erläuterte, wie man reich und erfolgreich im Leben werden kann.

Er tätigte noch weitere Investments wie die Errichtung von Golf-Parks, die Veröffentlichung einer eigenen Wodka-Marke, doch konnten diese nicht an den Erfolg der übrigen Investments Trumps anschließen. Trumps Vermögen wird auf etwa 4,1 Milliarden Dollar geschätzt.

Trumps Eigenarten


Der Presbyterianer Trump vermeidet es generell, Hände mit anderen Menschen zu schütteln, da er die Gefahr von Ansteckungen vermeiden möchte. Weiterhin ist Trump erklärter Abstinenzler und weicht nach eigenen Angaben jeglicher Art von wahrnehmungsverzerrenden Drogen aus.

Trumps versuchter Weg zum Präsident


Im Grundsatz jedoch ist Trumps gesamte Präsidentschaftsbewerbung eine Eigenart. Der Republikaner erwähnte schon bei den Präsidentschaftswahlen 2008 und 2012, dass er als Präsident eine gute Wahl wäre.

Auch im Rahmen der Präsidentschaftswahl 2016 bekundete er zunächst Interesse, wurde aber lange von den Medien nicht ernst genommen. Im Vergleich zu den zwei vorigen Wahlen reichte er dieses Mal jedoch tatsächlich seine Bewerbung ein.

Die Medien berichteten zwar über seine Kandidatur, schenkten dieser allerdings nicht besonders viel Beachtung, sondern schilderten nur, dass der Kandidat Trump keine Perspektive hätte, die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen. Trump gab an, seinen Wahlkampf aus eigener Tasche finanzieren zu wollen und dass er wenn nötig eine Milliarde Dollar für den Wahlkampf ausgeben wolle.

Trumps öffentliche Ausfälle


Vor allem ins internationale Rampenlicht geriet Trump, als er seine Ablehnung gegenüber mexikanischen Immigranten ausführte und sie als Verbrecher und Vergewaltiger darstellte. Er ging so weit, dass er in diesem Zusammenhang den Bau einer Mauer zu Mexiko forderte. Darüber hinaus beleidigte er auch öffentlich eine Moderatorin des Senders Fox und diffamierte seine Mitbewerber in übermäßiger Weise. Seine Auftritte gereichten Trump allerdings nicht zum Nachteil.

Vielmehr trieb Trumps negative Publicity durch die Medien seine Wahlkampagne an und Trump konnte in den Umfragen erstaunlich viel Boden gut machen. Im Vorfeld des Wahlkampfs konnte ihm zunächst der konservative Neurochirurg Carson Paroli bieten, doch konnte Trump diesen geschickt mit Aussagen über dessen Stipendium in Bedrängnis bringen und Carson verlor stark in den Umfragen.

Sein nächster Hauptkonkurrent war Ted Cruz, der ebenso wie Trump zweifelhafte öffentliche Aussagen tätigte, doch konnte Cruz nie wirklich mit Trump mithalten. Auf einen Erfolg Marco Rubios, der derzeit etwa gleichauf mit Cruz liegt, hofften vor allem gemäßigte Republikaner, doch sieht im Moment (Ende Februar 2016) alles nach einem Sieg Trumps aus.

Trumps Positionen


Abgesehen von seinen rechtspopulistischen Ansichten zum Thema Integration fordert Trump ein äußerst liberales Waffenrecht, die Todesstrafe für Terroristen, eine Rückgängigmachung der unter Präsident Obama eingeführten Gesundheitsreform (Obamacare) und eine Vereinfachung des Steuersystems.