Geld von privat: die Alternative

Wer sich Geld von privat leiht, ist nicht mehr auf die Banken angewiesen, die bei der Vergabe von Krediten immer stringenter werden. Allerdings stellt sich vorab die Frage, wie am besten vorzugehen ist, um einen Kredit von privat zu erhalten. Jemand der beabsichtigt, sich Geld von privat zu leihen, tut sicher gut daran, das Internet zu konsultieren.

Online kann sich praktisch jedermann einen guten Überblick darüber verschaffen, welche Angebote und Optionen verfügbar sind – und das sind nicht gerade wenige. Viele Personen, die beabsichtigen, Geld von privat zu leihen, haben oftmals ihre guten Gründe dafür. Vor allem allgemeine Probleme mit der Bonität, genauer gesagt: mit der Schufa-Auskunft im Speziellen, animieren viele, sich bei der Fremdfinanzierung nach Alternativen umzuschauen.

Eine Person, die sich Geld ohne Schufa leihen möchte, kann z. B. einen Kredit ohne Schufa aufnehmen. Schufafreie Kredite sind oftmals auch als Sofortkredit ohne Schufa verfügbar. Wobei sich die zuletzt genannte Finanzierungsform vor allem an Kreditnehmer richtet, die möglichst sofort einen bestimmten Betrag benötigen, also ohne längere Wartezeit.

Genau genommen handelt es sich bei diesen drei Kreditarten tatsächlich nicht um Geld von privat, sondern um Darlehen, die meist durch Zwischenschaltung von Kreditvermittlungen zustandekommen, aber von gewerblichen Kreditgebern stammen.

Diese Möglichkeiten bestehen, um sich Geld von privat zu leihen


kredit von privat ohne schufa

geld leihenWer sich tatsächlich Geld von privat leihen möchte, sollte prüfen, ob für sie oder ihn die Nutzung einer Onlineplattform für Peer-to-Peer-Kredite sinnvoll sein kann. Wenn das Ergebnis der Überlegung positiv ausfällt, ist es in der Regel ohne großen Aufwand möglich, auf einer entsprechenden Website ein Kreditprojekt online zu stellen.

Allerdings setzt das in Deutschland die Abfrage einer Schufa-Auskunft voraus; die privaten Geldgeber, die sich über solche Portale an der Finanzierung eines Darlehns beteiligen können, haben naturgemäß Interesse daran, ihr Geld nur an Personen zu verleihen, die über eine ausreichend gute Bonität verfügen. Und hierzulande ist nun einmal die Schufa-Auskunft fester Bestandteil einer standardisierten Bonitätsprüfung.

Wer sich trotz dieser ganzen Details dazu entschließt, Geld von privat als Finanzierungsmittel einzusetzen, kann oftmals von günstigen Zinsen profitieren. Dieser für den Kreditnehmer positive Effekt liegt darin begründet, dass es aktuell für Anleger schwierig ist, Kapitalerträge mit konservativen Anlageformen wie Tages- oder Festgeld zu erwirtschaften. Somit sind immer mehr Privatpersonen bereit, ihr Geld für ein „paar Prozent Zinsen“ an andere Personen zu verleihen.

Immerhin sind diese Zinserträge gerade bei höheren Kreditsummen für den Kreditgeber durchaus lukrativ und für den Kreditnehmer eben oftmals günstiger als die Zinsen, die von vielen Banken verlangt werden. Somit bringt diese Art der Finanzierung eine Win-Win-Situation für beide Vertragsparteien mit sich. Prinzipiell also eine gute Sache, die Schule machen sollte. Auch verstärkt dieser Trend den Wettbewerbsdruck auf die Banken und das kann für die Allgemeinheit eigentlich nur positive Folgen haben.

Meist ist ein Vertrag nötig


Auch eine private Geldleihe funktioniert nicht ohne jegliche Formalität. Vor allem die Ausfertigung eines Privat-Kreditvertrages ist meist zwingend nötig. Nur so haben die Vertragsparteien, also der Kreditnehmer und der private Geldgeber, Sicherheit darüber, dass alle Bedingungen und Konditionen, die im Zusammenhang mit der Kreditvergabe stehen, nachvollziehbar und rechtssicher werden. Somit ist der Vertragsschluss ein wichtiges Element, das für beide Parteien Sicherheit bringt und Konflikte vermeiden hilft.

Freilich, wenn die Geldvergabe zwischen Freunden oder Verwandten stattfindet, kann grundsätzlich auf diese Formalität verzichtet werden, allerdings ist dann erhebliches Konfliktpotenzial gegeben, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt, weil z. B. der Kreditnehmer nicht die vereinbarte Tilgung leistet oder der private Geldgeber auf höhere Zinsen pocht, die vorab nicht vereinbart waren. Deshalb ist die Unterzeichnung eines entsprechenden Kreditvertrags sinnvoll und beiden Vertragsparteien dienlich. Im Internet finden sich zahlreiche Musterverträge, die zu diesem Zweck genutzt werden können.

Bei höheren Summen kann auch die Ausfertigung eines von einem Rechtsanwalt aufgesetzten Vertrages notwendig werden. Vor allem dann, wenn komplexere Detaillösungen schriftlich fixiert werden müssen. Bei geringeren Summen hingegen reicht in der Regel ein Standard-Kreditvertrag aus und die nicht unerheblichen Kosten für die Einschaltung eines Rechtsanwaltes können somit gespart werden.

Geld von privat muss auch wieder zurückbezahlt werden


Aus den vorstehenden Abschnitten lässt sich bereits ableiten, dass auch beim Geld von privat die Themen Bonität und Tilgung eine wichtige Rolle spielen. Ein privater Geldgeber hat wohl kaum ernsthaftes Interesse daran, einem Kreditnehmer sein Geld zu leihen, der dann nicht willens oder finanziell in der Lage ist, das geliehen Geld auch wieder vollständig zurückzubezahlen. Die Rückzahlung eines Kredites wird als Tilgung bezeichnet.

Üblicherweise wird die Tilgung im Kreditvertrag geregelt. Entsprechend enthält der Vertrag einen Passus, in dem Ratenhöhe und Laufzeit schriftlich fixiert und somit für die Vertragsparteien verbindlich werden. Damit ein Kreditnehmer ein Darlehen auch wieder ordnungsgemäß zurückbezahlen kann, muss er oder sie über ausreichende Mittel verfügen. Hierbei wird von Kreditwürdigkeit bzw. Bonität gesprochen. Ein Kreditnehmer benötigt also eine im Verhältnis zur Kreditsumme mindestens ausreichende Bonität, um das geliehene Geld dem Verleiher wieder zurückgeben zu können.