Kapitalerträge mit Aktien

Die aktuellen Minizinsen zeigen, dass sparen mit den herkömmlichen Anlagemöglichkeiten ökonomisch betrachtet sinnlos ist. Sparer, die aktuell Euro 10.000 zur Verfügung haben und diese klassisch sparen möchten, bekommen im Jahr gerade mal ca. Euro 20 Zinsen.

Geld auf diese Art zur Seite zu legen, um für das Alter vorzusorgen oder für größere Anschaffungen anzusparen, lohnt sich nicht mehr. Wer wirklich ein Vermögen aufbauen will, muss anders investieren. Um Aktien und Fonds kommt niemand mehr herum, der nicht möchte, dass seine Ersparnisse an Wert verlieren.

Die Aktie als alternative und lukrative Anlageform


Viele deutsche Sparer begnügen sich nach wie vor mit den niedrigen Zinsen. Sie sind froh, dass sie kein Geld verlieren. Rein optisch mag das richtig sein, aber allein aufgrund der Inflation verlieren Sparer, die ihr Geld zu Minizinsen anlegen, Tag für Tag Geld. Das muss nicht sein.

Hohe Kapitalerträge sind mit Aktien- und Fondsanlagen am Wertpapiermarkt möglich. Allerdings und das muss erwähnt werden, nicht völlig ohne Risiko. Aktien sind ein Investment, das langfristig zu betrachten ist. Und langfristig betrachtet schlägt die Wertentwicklung bei Aktien und die damit verbundenen Renditemöglichkeiten die herkömmlichen Geldanlageoptionen um ein Vielfaches.

Kurzfristige Kursschwankungen sowie das tägliche Auf und Ab an den Börsen, sind zu vernachlässigen. Gerade im Juni 2014 hat es der DAX geschafft, an der 10.000 Punkte Marke zu kratzen. Der Trend bei Aktien geht stetig nach oben. Die Geldanlageform in Aktien und andere Aktivitäten am Wertpapiermarkt sind klassischen Geldanlageformen weit überlegen. Das waren sie eigentlich schon immer, nur für den Laien war es nie so deutlich zu erkennen.

Dividendenpapiere sind erste Wahl


Sparer, die neu an den Wertpapiermarkt einsteigen, sollten sich an Dividendenpapiere halten. Das sind Aktien, die nicht nur durch eine ordentliche Kursentwicklung Gewinne versprechen. Dividendenstarke Titel beteiligen die Aktionäre einmal jährlich an den Gewinnen, indem sie eine Dividende ausschütten.

Der Aufwärtstrend an den Börsen weltweit ist keine Eintagsfliege. Die Bewegungen nach oben sind von Nachhaltigkeit geprägt. Das Wachstum der Volkswirtschaften spiegelt sich in den Kursen wieder. Noch sind die Aktien nicht überbewertet. Der Einstieg auf diesem Niveau lohnt, besonders wenn Anleger der Tatsache ins Auge sehen, dass es möglich ist, dass dem klassischen Sparer Strafzinsen auferlegt werden.

Von einer Wende bei den Minizinsen ist weit und breit keine Rede. Das billige Geld wird den Finanzmärkten noch auf lange Sicht erhalten bleiben. Die aktuelle Geldpolitik der Notenbanken ist alternativlos.

Anleger, die jetzt an der Börse einsteigen, müssen mit Kursschwankungen rechnen. Aber der positive Trend ist langfristig nicht in Gefahr. Aktien werden über kurz oder lang das neue "Tagesgeld" auch für Kleinanleger, wenn sie nach besseren Renditemöglichkeiten suchen.

Auch Aktien und andere Wertpapiere bieten den Vorteil, dass sie an der Börse gehandelt werden und jederzeit zum aktuellen Kurs gekauft und verkauft werden können. In Aktien sollte jedoch immer nur Kapital fließen, dass in absehbarer Zeit nicht benötigt wird. Auch Sparen in Aktien ist möglich. Etliche Fonds lassen sich mit monatlichen Beträgen besparen. Hier können Anleger von der Wertentwicklung profitieren und sich im Laufe der Jahre ein staatliches Vermögen aufbauen.