Die Zeiten in Sachen Bonität und Zinsen haben sich geändert

Noch vor einigen Jahren hatten die meisten Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland eine ausreichend gute Bonität. Sie waren also kreditwürdig und konnten somit bei ihrer jeweiligen Hausbank einen Kredit aufnehmen.

Allerdings waren die Zinsen zu dieser Zeit noch relativ hoch. Selbst der Zinssatz für langfristige Immobiliendarlehen betrug häufig mehr als 7%. Informationen der Bundesbank über Kreditzinssätze.

Die gegenwärtige Situation am Kapitalmarkt ist hingegen eine ganz Andere, mit umgekehrter Faktenlage als früher. Die Zinsen sind nämlich niedrig wie nie, dafür sind aber die Banken in Sachen Bonität wesentlich strenger geworden, als noch vor einigen Jahren.

Konsumenten mit einer guten Bonität profitieren von der aktuellen Situation. Hingegen ist es für Verbraucher mit suboptimaler Kreditwürdigkeit praktisch unmöglich geworden, ein günstiges Bankdarlehen zu erhalten.

Nicht immer nur zur Hausbank, auch bei guter Bonität


Arbeitnehmer mit einem hohen Masse an Kreditwürdigkeit sollten allerdings nicht nur ihre jeweilige Hausbank als möglichen Kreditgeber ins Auge fassen, sondern einen Kreditvergleich im Internet durchführen, um die Konditionen verschiedener Bankhäuser zu vergleichen.

Um aber die Angebote verschiedener Banken problemlos miteinander vergleichen zu können, sollte der Konsument niemals direkt bei den einzelnen Banken anfragen, da solche Anfragen den persönlichen Schufa-Score verschlechtern können und sich somit die Bonität herabsetzen. Hierdurch verteuert sich dann der Zinssatz oder eine Kreditaufnahme kann sogar ganz unmöglich werden.

Damit das aber nicht passiert, gibt es im Internet eine ganze Reihe von empfehlenswerten Portalen, auf denen ein unabhängiger Kreditvergleich durchgeführt werden kann. Wer aber kein klassisches Bankdarlehen nutzen möchte, hat seit einigen Jahren auch die organisierte Möglichkeit, sich Geld von Privatpersonen zu leihen.