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Hausfinanzierung – so funktioniert sie problemlos

Die eigene Hausfinanzierung ist der Traum vieler Familien. Denn das eigene Heim entspricht den ganz persönlichen Ansprüchen und kein Vermieter kann reinreden oder etwas verbieten. Und damit nicht genug: Kinder haben genügend Platz zum Toben, gerade wenn zum Haus auch ein Garten gehört. Es sind so viele Haustiere erlaubt wie gewünscht und im Alter ist keine Miete mehr fällig, die das Renteneinkommen belasten könnte. Das Streben nach der Umsetzung einer Hausfinanzierung ist dementsprechend äußerst groß, nicht nur bei jungen Familien.

hausfinanzierung

Eine Hausfinanzierung ist ganz einfach möglich

Sie denken, ein eigenes Haus zu finanzieren kann sich heutzutage eh niemand mehr leisten? Dieses Gerücht hält sich hartnäckig, doch stimmt das so nicht! Denn ein Haus finanzieren ist mit den heutigen Finanzierungsmöglichkeiten längst nicht mehr nur wohlhabenden Gesellschaftsschichten vorbehalten. Ein Haus zu finanzieren ist auch für Familien mit mittlerem und sogar kleinem Einkommen problemlos möglich – man muss nur wissen wie! Hier finden Sie zu den Themen Hausfinanzierung, Hausbau und Baufinanzierung wertvolle Tipps, damit Ihr Traum vom Eigenheim nicht mehr länger nur ein Traum bleibt.

Der Hausfinanzierungsrechner zeigt den günstigsten Weg ins Eigenheim

Der Erwerb eines Eigenheims und die damit verbundene Hausfinanzierung ist in der Regel die größte Investition, die eine Person oder eine Familie in ihrem Leben tätigt. Bei der Umsetzung der Hausfinanzierung hilft Ihnen unsere Baukreditrechner weiter, um das passende Finanzierungsmodell herauszufinden. Denn die wenigsten Menschen können ein solch großes Projekt direkt mit ihrem Eigenkapital begleichen. In der Regel wird ein Darlehen zur Hausfinanzierung bei einer Bank benötigt, welches nach der Aufnahme jahre- oder gar jahrzehntelang abbezahlt werden muss.

Was ist ein Darlehen zur Hausfinanzierung?

Ein Darlehen – ob für die Finanzierung einer Immobilie oder andere Zwecke – kann immer nur verzinst aufgenommen werden. Das bedeutet im Klartext, Sie zahlen mehr an die Bank zurück als Sie sich bei ihr leihen. Die Zinsen sind im Prinzip der Preis, den Sie zahlen, um sich das Geld leihen zu können. Der Zins beträgt immer eine gewisse Prozentzahl Ihres Darlehens. So auch, wenn Sie dadurch ein Haus finanzieren möchten.

Wie gestalten sich die Zinsen bei der Finanzierung eines Hauses?

Da sich das Darlehen zur Finanzierung eines Hauses, jedes Jahr verringert, reduzieren sich auch die Zinsen. Der prozentuale Wert bleibt hingegen bestehen. Die Höhe der Zinsen für Ihre Hausfinanzierung bestimmt Ihr Darlehensgeber, in der Regel also eine Bank. Dieser orientiert sich dabei stets am aktuellen Zinsniveau, das momentan sehr niedrig ist, was für Sie als Darlehensnehmer natürlich einen Vorteil darstellt.

Viele Banken bieten Ihnen für die Finanzierung eines Hauses auch gewisse Konditionen, die es Ihnen ermöglichen, den zum Zeitpunkt der Darlehensaufnahme bestehenden Zinssatz als Festzins für viele Jahre beizubehalten. So sind Sie unabhängig vom schwankenden Zinsniveau und müssen nicht befürchten, irgendwann viel mehr Zinsen für die Hausfinanzierung zu bezahlen, als zum Zeitpunkt der Darlehensaufnahme vereinbart worden ist.

Finanzierung eines Hauses ohne Eigenkapital – geht das?

Das Eigenkapital ist der wichtigste Faktor bei der Hausfinanzierung. Denn je mehr Geld jemand angespart hat, desto weniger Fremdkapital muss er leihen und dann verzinst wieder abbezahlen. Auch führt eine hohe Summe an Eigenkapital häufig zu niedrigeren Zinsen bei der Bank. Wer also viel Eigenkapital vorzuweisen hat, ist bei der Hausfinanzierung klar im Vorteil.

Wie viel Eigenkapital ist zum Haus finanzieren notwendig?

In der Regel wird von Finanzexperten empfohlen, zum Haus finanzieren eine Summe von etwa 20 bis 30 Prozent der Summe, die für den Hausbau voraussichtlich benötigt wird, angespart zu haben, bevor Sie ein Darlehen aufnehmen. Der Grund dafür ist die Sicherheit für die Bank, die ihr Geld möglichst frühzeitig und zuverlässig wieder erhalten möchte. Aber auch der Schutz des Verschuldeten selbst spielt eine Rolle. Eine hohe Darlehenssumme wird über einen vergleichsweise längeren Zeitraum abbezahlt und dieser kann Unsicherheiten mit sich bringen, die nicht immer abzusehen sind. Daher legen die meisten Banken Wert darauf, dass sich Privatpersonen nicht lebenslang mit einem Darlehen zur Finanzierung einer Immobilie verschulden. Eine Hausfinanzierung ohne Eigenkapital ist daher nur schwer möglich.

Gibt es Alternativen bei der Hausfinanzierung?

Wer nur wenig oder gar kein Eigenkapital zur Verfügung hat, weil das niedrige Einkommen und die hohen Lebenshaltungskosten kein Sparen ermöglichen, muss nicht verzweifeln: Auch dann gibt es Möglichkeiten zur Hausfinanzierung, nur dauert das in der Regel etwas länger, als der Weg über die direkte Aufnahme eines Darlehens. Denn auch mit wenig oder keinem Eigenkapital können Sie einen Bausparvertrag abschließen.

Eventuell – je nach Einkommensverhältnissen – lässt sich zumindest in wenigen Jahren trotzdem kein neues Haus finanzieren. Jedoch können Sie sich mit Ihrem Baukredit und Ihrer Sparsumme natürlich auch ein bestehendes Haus oder eine Wohnung kaufen. Vor allem Letzteres ist sehr viel günstiger, als ein Haus zu bauen, kann aber in vielen Fällen ein fast ebenso schönes Eigenheim darstellen.

Gut zu wissen: Was ist ein Bausparvertrag für die Hausfinanzierung?

Ein Bausparvertrag für die Hausfinanzierung, der eine Vollfinanzierung der Immobilie ermöglichen soll, besteht aus zwei Phasen: Zuerst sparen Sie einige Jahre eine gewisse Summe an – eine Art Eigenkapital also – die auf einem Sparbuch Ihrer Bausparkasse landet. Ist der vereinbarte Betrag angespart, sind Sie dazu berechtigt, ein Darlehen zur Hausfinanzierung aufzunehmen und können endgültig mit dem Projekt Eigenheim beginnen oder eine Wohnung beziehungsweise ein Haus kaufen.

Wie hoch sollte die Tilgungsrate bei der Hausfinanzierung sein?

Prinzipiell sollte die monatliche Tilgungsrate der Hausfinanzierung nicht zu niedrig sein. Als Faustregel gilt, dass sich die Schulden bei der Bank jedes Jahr um mindestens 2 % verringern sollten. Ebenso wichtig ist es aber, dass Sie sich nicht zu viel zumuten, sondern genau kalkulieren, wie hoch Ihre Tilgungsrate sein darf, damit Sie noch ein normales Leben führen können. Denn wer nicht mehr ausgehen oder in den Urlaub fahren kann und seinen Kindern keinen Musikunterricht oder ein ähnliches Hobby finanzieren kann, verliert schnell die Lust an der Finanzierung des Hausbaus.

So schön es auch ist, ein eigenes Haus zu haben: Niemand möchte seine ganze Freizeit ausschließlich im Haus verbringen, weil für nichts anderes mehr Geld da ist. Und genau das ist leider oft die Gefahr, wenn Sie beim Hausbau die Finanzierung ohne Eigenkapital angehen. Wer seine Rate besonders hoch ansetzt, riskiert außerdem, sie irgendwann nicht mehr stemmen zu können und zahlungsunfähig zu werden. Eine Tragödie auf dem Weg zum eigenen Haus, denn dann hat die Bank das Recht, es zwangszuversteigern.

Fragen, die Sie sich vor der Festlegung der Tilgungsrate stellen sollten:

  • Gibt es im Moment ein Einkommen, das später eventuell wegfällt? (Zum Beispiel Kindergeld)
  • Haben Sie vor, in einigen Jahren weniger zu arbeiten? (Zum Beispiel, weil Sie Kinder planen oder in Altersteilzeit gehen möchten.)
  • Wie hoch werden voraussichtlich Ihre Wohnnebenkosten sein? (Diese sind in einem Haus in der Regel deutlich höher als in einer Wohnung. Geht es um das Eigenheim, ist mit nochmals höheren Wohnnebenkosten zu rechnen. Es handelt sich hierbei unter anderem um die Kosten für die Heizung, das Wasser, den Strom, die Müllabfuhr, eventuelle Versicherungen und die Grundsteuer, die jedes Jahr fällig wird)

Ist die Tilgungsrate für die Hausfinanzierung richtig bestimmt?

Es ist wichtig, dass eine Tilgungsrate der Hausfinanzierung so berechnet wird, dass sie nicht zu niedrig ist, Ihnen aber dennoch ein entspanntes und schönes Leben ermöglicht – auch dann, wenn ein Teil Ihres Einkommens wegfallen sollte. Ihr Finanzberater bei Ihrer Bank hilft Ihnen selbstverständlich bei der Berechnung der für Sie geeigneten Rate zur Tilgung der Hausfinanzierung oder erkundigen Sie sich jetzt gleich über die gesamtheitliche Berechnung der Hausfinanzierung.

Die Nebenkosten bei der Hausfinanzierung

Leider ist es nicht nur der Kaufpreis oder der Preis für das Bauprojekt, der beim Hausbau oder beim Hauskauf anfällt und den Sie bei der Hausfinanzierung beachten müssen. Sie sollten bei einer Finanzierung eines Hauses unbedingt darauf vorbereitet sein und einplanen, dass auch eine nicht unerhebliche Summe an Nebenkosten auf Sie zukommt.

Was sind Nebenkosten, die bei der beachtet werden müssen?

Nebenkosten der Hausfinanzierung sind in der Regel abhängig von der Summe, die Ihr Haus oder Ihr Bauprojekt kostet und können sich aus folgenden Bestandteilen zusammensetzen, die Sie berücksichtigen sollten:

  • Die Grunderwerbssteuer bei der Hausfinanzierung beachten: Sie beträgt etwa 3,5 bis 6,5 % des Kaufpreises Ihres Hauses. Die genaue Höhe unterscheidet sich je nach Bundesland. Diese Steuer müssen Sie einmalig entrichten, allerdings fällt für Sie danach jährlich die Grundsteuer an.
  • Die Kosten für die einmalige Eintragung ins Grundbuch sollten Sie bei der Hausfinanzierung ebenfalls bedenken.
  • Auch die Kosten für den Notar sollten in der Berechnung der Hausfinanzierung integriert sein: Als Richtwert beansprucht ein Notar in der Regel etwa 2 % des Kaufpreises für sich.
  • Auch eine Maklerprovision kann mit in die Hausfinanzierung einfließen: Wenn Ihnen Ihre Wunschimmobilie durch einen Immobilienmakler vermittelt worden ist, fällt meist eine Maklerprovision von bis zu 6 % des Kaufpreises an. Das Bestellerprinzip, das im Juni 2015 gesetzlich in Kraft getreten ist, betrifft leider nur Mietobjekte. Sie als Käufer müssen deshalb in den meisten Fällen die gesamte Maklerprovision bezahlen.


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