Crowdinvesting

Die Zinsen für Festgeldkonten und Tagesgelder sind niedrig, Sparbücher lohnen sich längst nicht mehr. Auch die Aktienmärkte erleben derzeit Turbulenzen. Alles gute Gründe für Anleger, sich neue Möglichkeiten der Geldanlage zu suchen. Eine dieser Optionen, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut, ist das Crowdinvesting (nicht mit Crowdlending zu verwechseln).


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Beim Investieren über die Crowd suchen sich Geldgeber Projekte, Start-ups und/oder Unternehmen aus, bei denen sie ihr Geld anlegen möchten. Mit dieser Anlage geht der Projektmacher die Verbindlichkeit ein, die Anleger später am Gewinn oder an anderen vereinbarten Punkten teilhaben zu lassen.

crowdinvesting

Anders als beim Crowdfunding ist dies beim Crowdinvesting jedoch nicht symbolisch, hierfür gibt es klare Vereinbarungen. Erreicht das jeweilige Projekt dann den Punkt, der vereinbart wurde, erhält der Geldgeber seinen Anteil. Damit kann er im besten Falle eine sehr hohe Rendite erwirtschaften über seine Anlage, die er über die „Schwarminvestition“ getätigt hat.

Was Crowdinvesting nicht ist

Immer wieder kommt es vor, dass zwei Begriffe durcheinander oder in den gleichen Topf geworfen werden. Crowdinvesting wird dann nur zu gerne mit Crowdfunding verwechselt, beides sind jedoch zwei paar Stiefel, das eine hat mit dem anderen wenig zu tun. Beim Crowdfunding „verschenken“ Menschen und Unternehmen, in dem sie eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Projekt finanzieren.

Und erhalten dafür Geschenke symbolischer oder physischer Natur, mit denen sich die Projektmacher bei den Geldgebern bedanken. Beim Funding über die Crowd gibt es jedoch, und dies ist der große Unterschied zum Crowdinvesting, keine Rendite und keine Beteiligung am Gewinn.

Mit Crowdinvesting in Start-ups investieren

So ist es zum Beispiel mit dem Investieren über den Schwarm, dem Crowdinvesting, möglich, in Start-ups zu investieren, das heißt, in neu gegründete Unternehmen. Dies kann natürlich nach hinten losgehen, was zum Risiko dieser Anlageart gehört. Triff das Start-up jedoch den Punkt mit seinem angebotenen Produkt oder seiner angebotenen Dienstleistung, und wird zu einem Player auf dem Markt, wird sich dies für den Anleger in barer Münze auszahlen. Bei guten Innovationen und einer entsprechenden Zielplanung des Start-ups kann sich hier eine Menge tun. Wobei es hier gilt, bei Crowdinvesting bereits vor der getätigten Geldanlage die Spreu vom Weizen zu trennen und nicht blindlings mit dem Schwarm zu investieren, nur weil sich etwas gut anhört.

Unternehmen mit Gewinn finanzieren

Beim Investieren über den Schwarm kann jedoch nicht nur in Start-ups finanziert werden, um diesen Startkapital zur Verfügung zu stellen. Auch bereits bestehende Unternehmen erstellen Projekte für das Crowdinvesting, um beispielsweise bei ihrer Fremdfinanzierung dafür nicht von einer Bank oder einem Factoring-Unternehmen abhängig zu sein. Heutzutage ist dies längst üblich, und bei einem passenden Unternehmen kann sich hier viel Gutes tun für die Anleger. Aber auch hier gilt: ein gewisses Risiko ist immer mit an Bord, dies sollte nicht vergessen werden.

Risiken – mit Sicherheit

Wie bei jeder Geldanlage, die nicht über irgendeine Form der Einlagensicherung abgesichert ist, gibt es auch beim Investieren über die Crowd Risiken für den Anleger. Viele davon können jedoch vermieden werden, wenn man sich nicht das erstbeste Projekt und/oder das erstbeste Start-up nimmt, um sein Geld anzulegen. Sondern zuerst die ganze Sache abklopft, ob die jeweilige Innovation oder das jeweilige Projekt tatsächlich so zielführend ist, dass am Ende auch Gewinn für den Anleger dabei herausspringen kann. Denn: vieles ist möglich beim Crowdinvesting, vom völligen Verlust des angelegten Geldes bis zu einem Gewinn in mehrfacher Höhe.

Die beste Möglichkeit hiermit sein Geld anzulegen, ist es eine Crowdinvesting-Plattform zu nutzen. Dort werden die jeweiligen Projekte, Unternehmen und Start-ups genauer beschrieben und der Anleger kann sich einen ersten Überblick darüber verschaffen, wo und wie er sein Geld genauer investieren kann. Doch diese Sichtung sollte am Ende nicht nur oberflächlich bleiben, sondern die Projekte sollten – unbedingt vor der eigentlichen Geldanlage! – der Prüfung standhalten, wie auch die jeweilige Plattform selbst natürlich.